Projekte

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REISELUST

 

Reiselust

Reiselust ist eines unserer Herzensprojekte. An einem Abend stellen verschiedene Reisende ihre Erlebnisse und Abenteuer in Form von Bild, Video und Text dem Publikum vor. Dafür haben sie zwanzig Minuten Zeit, in denen es darum geht, die Gunst des Publikums zu gewinnen. Die Zuschauer wiederum haben die Möglichkeit, mit Punktetafeln ihrem Favoriten zum Sieg zu verhelfen- zu gewinnen gibt es den goldenen Atlas.

Die Beiträge wechseln von Veranstaltung zu Veranstaltung. Sei es als junge Frau mit dem Rucksack durch Indien, als Anfang Sechziger mit dem Kreuzschiff über die Ozeane, als junger Spund mit dem Fahrrad durch Kirgisistan oder zu Fuß durch die Weite der Afrikanischen Savanne. Über den Dschungel von Vietnam, kristallklare Seen in Südfrankreich oder der sengenden chilenischen Sonne- an diesem Abend werden Fernweh und Sehnsucht gestillt.

Wir sind bei den meisten Veranstaltungen persönlich zu gegen und freuen uns über jedes bekannte und unbekannte Gesicht, über jeden Small Talk und vor allem über jedes Abenteuer. 

Die nächsten Termine:

06.10.16 Osnabrück Reiselust-Spezial
27.10.16 Berlin
28.10.16 Hannover
03.11.16 Leer
23.02.17 Osnabrück
24.02.17 Braunschweig

 


LI ch’utam

 

Schon in der Entstehungsphase von Walkntravel war uns dreien klar, dass wir nicht bloß über die schönen Seiten des Reisens berichten wollen, sondern auch die Plätze beleuchten, die im Schatten sonst gerne einfach verschwinden würden. Jedem ist klar, dass es in Brasilien die traumhaftesten Strände gibt, doch im Gegenzug wissen auch die wenigsten, dass an diese Traumstände oft menschenunwürdige Favelas grenzen, in denen Worte wie Bildung, Würde und feste Strukturen nur wenig Bedeutung haben. Neben unserem journalistischen Anspruch haben wir uns überlegt, diese Probleme in unseren Beiträgen nicht nur grob anzuschneiden, sondern uns damit in verschiedenen Artikeln auseinanderzusetzen und direkt vor Ort zu helfen.

Was in der Theorie gut klingt, haben wir in der Praxis das erste Mal umgesetzt. Während unserer Zentralamerikareise haben wir uns mit Henning Niemann von der Organisation Li ch´utam in Guatemala getroffen und drei Tage lang mit ihm an Möglichkeiten gearbeitet, wie wir das Team vor Ort unterstützen können. Neben einem Imagefilm, haben wir Fotos gemacht, die wir der Organisation für ihre Homepage zur Verfügung stellen. Des Weiteren werden wir Teile unserer Einnahmen an Li ch´utam spenden und außerdem bei unserer Eventreihe Reiselust eine Spendenbox herumgeben.

Aber was genau ist Li ch´utam und wofür nutzen sie das Geld, das wir spenden?

Um die Arbeit von Li ch´utam zu verstehen, muss man zuerst einmal das Schulsystem von Guatemala verstehen. Es existiert eine Schulpflicht. Doch nur weil sie auf dem Papier existiert, heißt das nicht gleich, dass sie auch umsetzbar ist. Die Grundschule wird in Guatemala noch von dem Großteil der Kinder besucht, die weiterführende Schule besuchen jedoch nur 20 Prozent der Grundschulabsolventen. Die Kinder kommen in ein Alter, in dem sie ihren Familien bei der Feldarbeit unterstützen müssen oder bei anderen Arbeiten eingesetzt werden. Ein zweiter, viel gewichtiger Grund für diesen winzigen Anteil sind die hohen Kosten, die ab der weiterführenden Schule auf die Familien zukommen. Genau an diesem Punkt setzen Organisationen wie L’Ichutam an: Sie unterstützen die Kinder im Tal von Alta Varapaz mit Stipendien, die es ihnen erlauben, weiterhin die Schule zu besuchen und so auch weiterhin von einer besseren Zukunft zu träumen. Bildung sollte das Recht eines jeden Menschen sein. Wir stehen fest hinter dieser Aussage und hoffen, durch unsere Spenden das Projekt von Li ch´utam unterstützen zu können. 2017 werden wir uns dann ein weiteres Projekt suchen. Und schauen, wie wir unseren Beitrag dazu leisten können, die Welt vielleicht ein ganz kleines bisschen besser zu machen.